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Ukraine: Geraubte Kunstwerke zurück in Italien


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Ukraine: Geraubte Kunstwerke zurück in Italien

Mit mehreren Monaten Verzögerung hat die Ukraine 17 wertvolle Gemälde an Italien zurückgegeben. Die vor gut einem Jahr im Kunstmuseum “Museo di Castelvecchio” von Verona gestohlenen Meisterwerke wurden in Kiew von Präsident Pedro Poroschenko an den italienischen Kulturminister Dario Franceschini und Veronas Bürgermeister Flavio Tosi übergeben.

Die ukrainische Polizei hatte die Gemälde mit einem geschätzten Gesamtwert von rund 17 Millionen Euro im Mai bei Odessa an der Grenze zur Republik Moldau sichergestellt. Darunter sind Werke von Künstlern wie Peter Paul Rubens, Jacopo Tintoretto und Andrea Mantegna. Medienberichten zufolge verzögerte sich die Rückgabe, weil die Ukraine nach einem geeigneten Termin für die Zeremonie gesucht hatte. Im Juni wurden die Bilder in Kiew ausgestellt.

Franceschini kündigte in Verona nach der Rückkehr aus Kiew einen Gesetzentwurf für härtere Bestrafungen für Kunsträuber an:“Wir werden die Zerstörungen und Beschädigungen von Kulturgütern in unterschiedliche Verbrechensarten einstufen. Daneben wird es den alleinigen Straftatbestand des Diebstahls von Kultureigentum geben, der mit sehr schweren Strafen verbunden sein wird.”

Die ukrainische Staatsanwaltschaft plant die Überstellung von mindestens einem von zwei festgenommenen Tatverdächtigen an Italien. Bei ihnen soll es sich um ein Brüderpaaar handeln. Einer der Männer soll als Nachtwächter in dem Kunstmuseum von Verona gearbeitet haben. Hinter dem Raub und dem Schmuggel wird ein Kunstsammler aus Russland vermutet.

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