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Ein Ende wie im Film

Die Welt trauert um Debbie Reynolds und Carrie Fisher

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Ein Ende wie im Film

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Nur eine Nacht vergeht zwischen dem Tod von Hollywood-Ikone Debbie Reynolds und Star-Wars-Schauspielerin Carrie Fisher. Der fast gleichzeitige Tod von Tochter und Mutter zeigt, wie nah sich die beiden Frauen standen.

Besonders schwer sind diese Tage für Reynolds Sohn Todd Fisher. “Debbie ist nun bei Carrie, und wir haben alle ein gebrochenes Herz”, so der 59-jährige Filmproduzent.

Seine Mutter hatte während der Vorbereitungen von Fishers Beerdigung einen Herzanfall erlitten und ist Stunden später in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Carrie Fisher hinterlässt ihre 24-jährige Tochter Billie Lourd.

Jetzt trauern Fans auf der ganzen Welt um die Schauspielerinnen.

“Debbie Reynolds, das Mädchen von nebenan. Ich erinnere mich an Tammy und die Goldgräber-Molly, in denen sie mitgespielt hat”, erzählt ein Mann, der sich als inoffizieller Botschafter von Hollywood ausgibt. “Ihre Tochter ist erst gestern gestorben und jetzt heute Debbie. Es ist unglaublich, 2016 ist das schlimmste Jahr für Hollywood, an das ich mich erinnern kann.”

Die 60-Jährige Carrie Fisher verstarb am Dienstag ebenfalls an einer Herzattacke.

“Debbie ist tot, aber gibt es denn für sie ein besseres Ende? Sie musste miterleben, wie ihre Tochter stirbt, sie sind eine Hollywoodfamilie. Gibt es denn ein besseres Ende wie im Film, als gemeinsam in den Sonnenuntergang zu segeln?”

Fisher, die einmal sagte, es wäre schwierig, ihre Mutter mit deren sie anbetenden Fans zu teilen, ist jetzt im Tod wieder mit ihr vereint.