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Nicht nur gemalt und geknipst: Porträts sind vielfältig


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Nicht nur gemalt und geknipst: Porträts sind vielfältig

Porträts sind eine Traditionskunst: Einen Menschen abzubilden, ist etwas Persönliches und Individuelles. Und es ist eine Kunstform, die sich ständig weiterentwickelt. Einige besonders innovative Werke schafften es in die Endauswahl des Digitalen Porträtpreises, der von der Nationalen Porträtgalerie Australiens vergeben wird.

“Immer mehr Künstler arbeiten mit digitalen Medien und Bildschirmen, um die Grenzen der Porträtkunst auszutesten”, sagt Angus Trumble, Direktor der Nationalen Porträtgalerie.

The Last Paul Mumme Work from Paul Mumme on Vimeo.

In der Ausstellung in Canberra ist unter anderem ein (eigenartiges) Selbstporträt von Paul Mumme zu sehen. Den ersten Platz beim Digitalen Porträtpreis gewann der Australier Amiel Courtin-Wilson für ein Videoporträt names Charles, das er in Oklahoma City in den USA aufnahm.

“Das war spontan. Wir haben über ihn und seine Familie gesprochen. Dann haben wir schnell ein Porträt gemacht, in einer Stunde waren wir damit durch”, so Courtin-Wilson.

Lucas Davidson schaffte es ebenfalls in die Endauswahl. Er schuf ein Selbstporträt, in dem Person und Bewegungen verschmelzen. “Das ist recht abstrakt, doch dann sieht man plötzlich eine Hand oder ein Gesicht”, erläutert Davidson.

Das Porträt als Bildnis einer Person muss nicht gemalt oder geknipst sein – es gibt auch jede Menge anderer Möglichkeiten, so geschehen in Canberra.

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