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Polizisten nach Rohingya-Misshandlungsvorwürfen festgenommen


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Polizisten nach Rohingya-Misshandlungsvorwürfen festgenommen

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Wegen brutalen Vorgehens gegen Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind in Myanmar mehrere Polizisten festgenommen worden. Ein Regierungssprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Montag mindestens drei Festnahmen. Das mehrheitlich buddhistische Land in Südostasien steht international wegen seines Umgangs mit den Rohingya in der Kritik.

Ein Video hatte für Aufregung gesorgt, in dem Polizisten die Dorfbewohner treten und schlagen.

Die Aufnahmen sollen am 5. November von einem Grenzpolizisten in der nördlichen Unruheregion Rakhine gemacht worden sein. Der Polizist ist mit einer Zigarette im Mund zu sehen. Gegen mehrere Beamte wird nun ermittelt.

In der Rakhine-Region schwelt seit Jahren ein Konflikt zwischen der buddhistischen Mehrheit und der Rohingya-Minderheit. Seit Oktober entladen sich die Spannungen erneut in Gewalt. Bei den
Unruhen gab es bereits mehr als 80 Tote.

Das mehrheitlich buddhistische Land in Südostasien steht international wegen seines Umgangs mit den Rohingya in der Kritik.

Auch Außenministerin Aung San Suu Kyi – die starke Frau des Landes – sieht sich deshalb Vorwürfen ausgesetzt. Eine Gruppe von Nobelpreisträgern hatte ihr erst kürzlich vorgeworfen, “ethnische Säuberungen” zu dulden. Suu Kyi (71) ist selbst Trägerin des Friedensnobelpreises.

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