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Denzel Washington in "Fences": verpasste Träume und Rassismus


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Denzel Washington in "Fences": verpasste Träume und Rassismus

“Fences” (Zäune) basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von August Wilson. Die USA der späten Fünfziger: Der Afroamerikaner Troy kämpft hart darum, seine Familie zu ernähren. Er hadert mit seinen verpassten Chancen und der täglichen Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe.

Regie führte Denzel Washington, der auch die Hauptrolle übernahm:

“An alle jungen Menschen, schwarz, weiß, blau, grün oder was auch immer: Kämpft darum, Eure Geschichte zu erzählen. Das hat nichts damit zu tun, wer Präsident ist oder ob man einen Job hat oder nicht. Vergesst die Politik, wir leben in einer Welt, in der man alles sofort will, aber das geht nicht. Man muss dafür arbeiten wie andere auch. Das tun diese Schauspieler, das hat uns August Wilson ermöglicht.”

In dem Familiendrama geht es um verlorene Hoffnungen, Verrat und Rassenvorurteile. Ehefrau Rose leidet unter ihrem egoistischen Ehemann:

“Ich, jede Frau in meinem Leben, ich, meine Mutter, jede Frau, aber ich ließ mich vom Theaterstück inspirieren. Dort fand ich eine echte Frau. Ich wusste genau, wer sie war. Manchmal muss man das Material bearbeiten, um die Persönlichkeit herauszuarbeiten. In anderen Stücken ist die Rolle einfach da. Das habe ich bei August Wilson erlebt”, so Viola Davis.

Der US-Dramatiker August Wilson bekam 1987 den Pulitzer-Preis und den Tony-Award für sein Theaterstück “Fences”. In deutschsprachigen Kinos läuft der Film ab 16. Februar.

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