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Ölpreis steigt - Analysten skeptisch bei Fördereinschnitten


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Ölpreis steigt - Analysten skeptisch bei Fördereinschnitten

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Zum Start ins neue Handelsjahr haben die Ölpreise deutlich zugelegt, auf das höchste Niveau seit anderthalb
Jahren. Experten begründeten den Preissprung mit der
Ankündigung der Produzentenvereinigung Opec, die Fördermenge zu begrenzen.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg vorübergehend bis auf 58,37 US-Dollar.- 1,55 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag, dem 30. Dezember 2016. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete zeitweise so viel wie seit Juli 2015 nicht.

«Der Glaube an Produktionskürzungen der Opec und einiger
Nicht-Opec-Staaten kann offenbar Berge versetzen», kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank den Jahresauftakt am Ölmarkt. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hatte gemeinsam mit anderen Förderländern zu Beginn des Jahres eine Produktionskürzung angekündigt, die auf sechs Monate begrenzt ist.

Zu den Staaten, die sich auf eine Förderkürzung verständigt hatten,
zählt auch Russland. Mit Blick auf jüngste Daten aus Russland zeigten sich die Commerzbank-Experten aber skeptisch, ob die geringere Fördermenge tatsächlich umgesetzt wird.

«Der Glaube an eine Produktionskürzung wird momentan einer harten Probe unterzogen», hieß es. So habe Russland noch im Dezember die Rekordmenge von 11,21 Millionen Barrel produziert.

su mit dpa

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Förderkürzung beschlossen: Ölpreise steigen wie geschmiert