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Terror in Istanbul: Selfie-Video von Verdächtigem aufgetaucht

Die Fahndung gegen den mutmaßlichen Attentäter von Istanbul läuft auf Hochtouren. Die Behörden veröffentlichten erste Fotos des Verdächtigen. Es gab eine Razzia und mehrere Festnahmen.

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Terror in Istanbul: Selfie-Video von Verdächtigem aufgetaucht

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Die Fahndung gegen den mutmaßlichen Attentäter von Istanbul läuft auf Hochtouren. Die Behörden veröffentlichten erste Fotos des Verdächtigen. Es gab eine Razzia und mehrere Festnahmen.

Der mutmaßliche Angreifer auf einen Club in Istanbul hat offenbar dieses Selfie-Video Anfang Dezember einer IS-Zelle geschickt. Er filmte sich auf einem belebten Platz. Mit dieser Botschaft habe er gezeigt, dass er in Istanbul und bereit sei.

Der flüchtige Attentäter soll aus Usbekistan oder Kirgistan stammen. Die türkische Polizei hat zwölf Verdächtige aus seinem Umfeld festgenommen. Unter ihnen soll auch seine Frau sein. Türkischen Medien zufolge soll der mutmaßliche Attentäter im Krieg in Syrien gekämpft haben.

Die türkische Restaurant- und Tourismus-Organisation hat unterdessen einen Schweigemarsch organisiert. Auch der Bürgermeister Istanbuls nahm teil. Sie wollten so ein Zeichen gegen die Angst setzen und die Menschen dazu aufrufen, weiterhin auszugehen und sich zu amüsieren.

Bei dem Anschlag auf den Club Reina sind 39 Menschen getötet worden. Nach dem Attentat kursierten Nachrichten in den sozialen Medien: Die Opfer hätten es verdient zu sterben, da Neujahrsfeiern unislamisch seien. Die türkischen Behörden wollen nun gegen diese Hass-Nachrichten vorgehen.