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"Hinterfragt verquastes Denken!" Britischer EU-Diplomat ermutigt Kollegen.

Nach der überraschenden Demission des britischen EU-Botschafters am Dienstag hat eine interne E-Mail von Sir Ivan Rogers für weiteres Aufsehen gesorgt.

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"Hinterfragt verquastes Denken!" Britischer EU-Diplomat ermutigt Kollegen.

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Nach der überraschenden Demission des britischen EU-Botschafters am Dienstag hat eine interne E-Mail von Sir Ivan Rogers für weiteres Aufsehen gesorgt.
In dem Schreiben an seine Mitarbeiter, das am Mittwoch publik wurde, kritisiert er die gegenwärtige Regierung mit den Worten “im Gegensatz zur EU Kommission und zum Rat herrscht im britischen Außenministerium Mangel an ernsthafter multilateraler Verhandlungserfahrung”.
Direkt an seine Mitarbeiter gewandt, schreibt er: “Ich hoffe, sie werden auch weiterhin schlechte Argumente und verquastes Denken hinterfragen und nie davor zurückschrecken, denen, die an der Macht sind, die Wahrheit zu sagen”.

Die EU-Kommission gab am Mittwoch auf Anfrage eines britischen Journalisten die folgende Stellungnahme ab.

“Wir bedauern den Verlust eines sehr professionellen, sehr kenntnisreichen, wenn auch nicht immer einfachen Unterhändlers, der als Diplomat stets die Interessen seiner Regierung stets loyal verteidigt hat”, so Natasha Bertaud, die stellvertretende Chefsprecherin. Weiter sagte sie:

“Wie sie wissen haben die Brexitverhandlungen noch nicht begonnnen, wir warten weiter auf die Austrittserklärung gemäß Artikel 50”,

Dies soll laut der britischen Regierung spätestens Ende März erfolgen. Wer dann die Verhandlungen hier in Brüssel leiten, ist zur Stunde unklar.

Brexit-freundliche Poltiker und Kommentatoren forderten am Mittwoch einen überzeugten Brexiteer.

Der Oberste Gerichtshof in London berät unterdessen weiter darüber, ob die Regierung der Zustimmung des Parlaments bedarf, um Artikel 50 zu aktivieren.