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Weiter keine Entspannung für birmesische Rohingya-Minderheit


Myanmar

Weiter keine Entspannung für birmesische Rohingya-Minderheit

In Birma hat sich die Lage der Rohingya-Minderheit in letzter Zeit noch einmal verschlechtert.

In dem Land, auch bekannt als Burma oder Myanmar, sorgten jetzt erst Bilder für Aufsehen, auf denen Rohingya von Soldaten geschlagen und getreten werden.

Gedreht hat die Bilder ein Soldat selbst – links vorne, mit der Zigarette im Mund.

Mehrere Soldaten seien wegen des Vorfalls nun festgenommen worden, teilt die Regierung mit.

Wegen seines Umgangs mit den Rohingya im Grenzgebiet zu Bangladesch steht Birma sowieso schon weltweit in der Kritik.

Das vom buddhistischen Glauben geprägte Land sieht die moslemischen Rohingya nicht als Bürger an – auch wenn manche schon seit Generationen dort leben.

Stattdessen gelten sie als illegale Einwanderer aus Bangladesch, das sie aber seinerseits ebenso wenig als Bürger anerkennt.

Die neuen Spannungen sind aufgeflammt nach tödlichen Angriffen auf Grenzposten Anfang Oktober. Bei Gegenmaßnahmen der Regierung wurden seitdem nach offiziellen Angaben über achtzig Menschen getötet. Menschenrechtler werfen der Armee Grausamkeit vor.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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