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Vogelgrippe H5N8: Massentötung von Vögeln in Südwestfrankreich


Frankreich

Vogelgrippe H5N8: Massentötung von Vögeln in Südwestfrankreich

Wegen Vogelgrippe werden in Frankreich vorsorglich 800.000 Enten und Gänse getötet, vor allem Tiere in Freilandhaltung.

Betroffen sind drei Gegenden im Südwesten des Landes.

Dort werden insgesamt achtzehn Millionen dieser Vögel gehalten, vor allem zur Gewinnung der französischen Leberspezialität Foie Gras. Dementsprechend erschüttert zeigt sich der Herstellerverband CIFOG.

Dort, im Südwesten, gab es aber seit Anfang Dezember auch die meisten der 89 französischen Vogelgrippeausbrüche mit dem aktuellen Erreger H5N8.

Die jetzige Massentötung findet in einem Umkreis von zehn Kilometern um jeden dieser betroffenen Höfe statt.

Schon in letzter Zeit wurden in Südwestfrankreich gut 300.000 Vögel getötet, bisher aber nur in wirklich betroffenen Betrieben und nicht zur Vorbeugung.

Der Erreger H5N8 ist über die letzten Monate auch in anderen europäischen Ländern aufgetaucht – manchmal aber, wie in der Schweiz, bisher nur in Wildvögeln.

Im deutschen Bundesland Niedersachsen wurden aber zum Beispiel laut Norddeutschem Rundfunk ebenfalls schon rund 230.000 Vögel getötet, zumeist Puten.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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