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Irakische Armee dringt in den Nordteil der umkämpften Großstadt Mossul ein


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Irakische Armee dringt in den Nordteil der umkämpften Großstadt Mossul ein

Am 96. Jahrestag der Gründung der irakischen Armee demonstrierten Kadetten in Bagdad ihre Stärke. Paraden und Flugschau sollten die Schlagkraft der Truppe zeigen, die im Kampf um Mossul aber weiterhin nur kleine Fortschritte macht. Bereits seit Mitte Oktober versuchen die irakische Armee, die internationale Militärkoalition unter Leitung der USA sowie kurdische und schiitische Kampfgruppen die Großstadt aus den Händen der Miliz Islamischer Staat zu befreien. Zuletzt stieß die irakische Armee eigenen Angaben nach über den Norden kommend nach Mossul vor.

“Der Feind bricht zusammen”, sagt ein Offizier. “Er versucht das Vorankommen der Sicherheitskräfte zu behindern, doch wir haben das gekontert. Er hat versucht, uns mit Autobomben anzugreifen, doch wir haben die Unterstützung der irakischen Luftwaffe.”

Die Kämpfe, die mit dem Beginn der zweiten Stufe der irakischen Offensive vergangene Woche an Intensität zugenommen haben, treiben mehr und mehr Zivilisten in die Flucht. Die Vereinten Nationen berichten, zuletzt seien täglich bis zu 2.300 Menschen aus Mossul geflohen – und damit doppelt so viele wie einige Tage zuvor.

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