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Izmir: Justizminister macht PKK für Attentat verantwortlich

Im Zusammenhang mit dem Anschlag vor dem Justizgebäude kam es zu 18 Festnahmen. Vier Menschen wurden getötet.

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Izmir: Justizminister macht PKK für Attentat verantwortlich

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In der türkischen Mittelmeermetropole Izmir ist eine Gedenkveranstaltung für die Opfer des Terroranschlags vom Donnerstag abgehalten worden. Bei dem Autobombenattentat und einem Feuergefecht vor dem Justizgebäude von Izmir waren ein Polizist und ein Gerichtsmitarbeiter getötet worden. Zwei Attentäter wurden erschossen.

Der türkische Justizminister Bekir Bozdag machte die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK für die Tat vom Vortag verantwortlich. Daran habe er “keinen Zweifel”, sagte der Minister in Izmir. Alle vorliegenden Erkenntnisse deuteten daraufhin.

Sieben Verletzte würden weiterhin in Krankenhäusern behandelt, erklärte Bozdag. Bei ihnen handele es sich um drei Anwälte sowie jeweils zwei Polizisten und Zivilisten. Zur Herkunft der bereits identifizierten Attentäter wurden keine Angaben gemacht. Im Zusammenhang mit dem Anschlag, zu dem sich niemand bekannt hat, kam es bereits zu 18 Festnahmen.

Die beiden schwerbewaffneten Attentäter waren an einem Checkpoint vor dem Justizgebäude von Polizisten gestoppt und erschossen worden. Laut des Gouverneurs von Izmir wurden am Tatort zwei Schnellfeuergewehre, eine Panzerfaust mit acht Granaten sowie acht Handgranaten gefunden.