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Nigeria: Weiteres Chibok-Mädchen von Regierungstruppen gefunden


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Nigeria: Weiteres Chibok-Mädchen von Regierungstruppen gefunden

Eines der entführten nigerianischen Schulmädchen ist wieder aufgetaucht. Rakiya Abubakar war eine von 276 Schülerinnen, die vor drei Jahren von der Terrorgruppe Boko Haram aus einem Internat in Chibok entführt wurde.

Nigerianische Regierungstruppen hatten die junge Frau und ihr Baby bei einem Einsatz gegen Boko Haram in Algarno, einer Ortschaft in den Sambisa-Sümpfen gefunden und identifiziert. Sie wurden der Regierung im Bundesstaat Borno übergeben, doch noch immer ist der Verbleib von rund 200 jungen Frauen ungeklärt.

Kashim Shettima, Gouvernor des Bundesstaates Borno:
“Wir freuen uns riesig. Wir hoffen und beten, dass unsere Truppen in der kommenden Zeit die anderen Chibok-Mädchen zurückbekommen.”

Die Entführten sollen von Boko Haram zum Übertritt zum Islam gezwungen worden sein und teilweise als Sexsklavinnen gehalten werden. Die Terrorgruppe sorgt seit langem für Angst und Schrecken in Nigeria und angrenzenden Staaten, seit 2009 soll sie mindestens 14.000 Menschen getötet haben.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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