Eilmeldung

Eilmeldung

Trump: Keine Einmischung Moskaus in US-Wahlkampf

Der US-Geheimdienst legt Bericht über Cyberattacken im US-Wahlkampf vor.

Sie lesen gerade:

Trump: Keine Einmischung Moskaus in US-Wahlkampf

Schriftgrösse Aa Aa

Russland mischt sich mit Cyberattacken in den US-Wahlkampf ein – diese Vorwürfe hatte Hillary Clinton bereits im September während des Wahlkampfes ausgesprochen.
Seitdem wird die Affäre über die Angriffe auf die Demokratische Partei täglich größer: “Die Tatsache, dass unser Geheimdienst sich der Sache angenommen hat und diese ernst nimmt, wirft die ernstzunehmende Frage auf, ob Russland sich in unseren Wahlkampf eingeschaltet hat.

Für den US-Geheimdienst stand bereits im Oktober fest, dass Russland Trump helfen wollte. Dem heutigen Untersuchungsbericht zufolge, den Präsident Barack Obama angeordnete hatte, hat die CIA zwei Hacker identfiziert, die über den russischen Militärgeheimdienst GRU Mails bis zu Wikileaks weitergeleitet haben sollen.

Anfang Oktober kündigte Wikileaks-Gründer Julian Assange die Veröffentlichung von geheimen Dokumenten über den Wahlkampf an.
“Wir haben einen vollen Terminplan, um bis zum 8. November alle US-Wahlkampf relevanten Dokumente zu veröffentlichen,” meinte Assange aus der ecuadorianischebn Botschaft in London.

Der gewählte Präsident Donald Trump stellte die Vermutungen des US-Geheimdienstes wiederholt in Frage. Er warf ihm vor, einen Skandal um russische Cyberattacken zu inszenieren.
So veröffentliche er das Assange-Interview mit Fox-News auf Twitter, in welchem der Wikileaks-Gründer eine Einmischung Moskaus zurückweist.

Trotz der Äußerungen des US-Präsidenten wiederholte auch der Chef des US-Geiheimdienstes James Clapper vor dem Senat, dass Russland der Drahtzieher sei: “Russland hat ein agressiveres Vorgehen im Internet zugegeben, indem es seine Cyperspionage forcierte, die dadurch gewonnenen Daten durchsickern ließ und wichtige Infrastruktur-Systeme angriff.”

Vergangenen Donnerstag kündigte Obama Konsequenzen für Moskau an: Wirtschaftssanktionen sowie die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten und deren Familien.