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US-Präsident Barack Obama äußert sich zu Facebook live Gewaltvideo

Vier junge Menschen in Chicago sind wegen Entführung, Freiheitsberaubung und vor allem wegen der Ausübung eines Hassverbrechens angeklagt worden.

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Vier junge Menschen in Chicago sind wegen Entführung, Freiheitsberaubung und vor allem wegen der Ausübung eines Hassverbrechens angeklagt worden. Sie hatten einen geistig behinderten Mann über Stunden gequält, misshandelt und das Video live auf Facebook übertragen. Das Opfer wurde stranguliert, gewürgt mit dem Messer bedroht und genötigt, Wasser aus einer Toilette zu trinken. Währenddessen riefen die Täter rassistische Parolen und wetterten gegen den künftigen Präsidenten Donald Trump.

Meinung

"Es bringt nichts, vor Rassismus und Hass die Augen zu verschließen."

Barack Obama US-Präsident

Inzwischen hat sich US-Präsident Obama in einem Interview mit dem Sender ABC7 Chicago geäußert:
“Es bringt nichts, vor Rassismus und Hass die Augen zu verschließen. So zu tun, als ob sie nicht existierten und nicht darüber zu sprechen. Die Tatsache, dass diese Dinge hochkommen, heißt, dass wir sie lösen können.”

Mindestens einer der Täter soll das Opfer gekannt haben. Die Polizei nimmt zur Zeit an, dass das Opfer wegen seiner Behinderung zur Zielscheibe der Verdächtigen wurde.

Eine Anwohnerin hatte die Polizei wegen des Lärms alarmiert, erst dann entließen die vier ihr Opfer. Der junge Mann wurde in diesem Vorort von Chicago aufgegriffen und traumatisiert ins Krankenhaus gebracht.