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Dutzende Tote nach Explosion in nordsyrischer Stadt Asas


Syrien

Dutzende Tote nach Explosion in nordsyrischer Stadt Asas

Bei der Explosion eines Tanklastwagens in der von Rebellen gehaltenen nordsyrischen Stadt Asas sind mehrere Dutzend Menschen getötet worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von mindestens 48 Todesopfern. Türkische Medien sprachen von über 60 Getöteten. Dutzende weitere Menschen seien teilweise schwer verletzt worden.

Asas liegt gut 30 Kilometer nordwestlich der Großstadt Aleppo unweit der Grenze zur Türkei. Die Detonation soll noch in der türkischen Stadt Kilis zu hören gewesen sein. Bei den meisten Opfern handelt es sich um Zivilisten. Aktivisten berichteten von sechs getöteten Rebellen.

Der offenbar mit Treibstoff beladene Tanklaster explodierte vor dem Justizgebäude der Stadt. Die türkische Agentur Dogan berichtete, die Miliz Islamischer Staat habe in Asas eine Autobombe gezündet. Aus Oppositionskreisen hieß es, ein Fahrzeug mit einer großen Menge Sprengstoff sei auf einem Markt vor dem Gerichtsgebäude in Asas explodiert. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für den mutmaßlichen Anschlag.

Mit türkischen Truppen verbündete Rebellen kämpfen in der Region gegen Milizen syrischer Kurden und die Miliz Islamischer Staat. Im November hatte eine Autobombe in Asas mehrere Menschen getötet. Erst am Donnerstag waren bei der Explosion einer Autobombe in der von Regierungstruppen kontrollierten syrischen Küstenstadt Dschabla mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Der Sprengsatz detonierte in einer Einkaufsstraße.

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