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Eiseskälte bis zu -20° macht Migranten zu schaffen - mehrere Menschen erfroren


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Eiseskälte bis zu -20° macht Migranten zu schaffen - mehrere Menschen erfroren

Von der bitteren Kälte sind auch tausende Migranten betroffen, die nicht in den beheizten Unterkünften der Aufnahmelager leben. In Belgrad haben rund tausend Migranten Unterschlupf in verlassenen Industriegebäuden gefunden. Sie melden sich nicht bei den Behörden, weil sie befürchten nach Mazedonien abgeschoben zu werden.

Auf dem Balkan sind die Temperaturen auf unter minus 20° gefallen. Für Bulgarien ist wegen der Kälte eine Unwetterwarnung ausgegeben worden. Die Grenze zu Mazedonien und Serbien ist geschlossen worden.

Nahe der türkischen Grenze wurden in einem Wald die Leichen von zwei erfrorenen irakischen Migranten gefunden.

“Wir sind besorgt. Besonders auf Samos, Chios und Lesbos ist die Lage besonders besorgniserregend. Auf Samos sind in den Aufnahmezentren rund 700 Menschen, darunter kleine Kinder und andere verwundbare Personen in unbeheizten Zelten untergebracht”, erklärte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen.

Auf den griechischen Ägäis-Inseln leben rund 15.000 Migranten in den überfüllten Aufnahmelagern. Vielen von ihnen mangelt es an warmer Kleidung oder einer geheizten Unterkunft. Nach Krawallen versprach die griechische Regierung Verbesserung.

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