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Frankreich: Vier Menschen sterben bei Unfall auf "Straße des Todes"


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Frankreich: Vier Menschen sterben bei Unfall auf "Straße des Todes"

  • Drei Menschen noch in Lebensgefahr
  • Staatsanwältin: “Fahrer verlor Kontrolle über Bus”
  • Wetterdienst warnte vor Glatteis

In Frankreich sind bei einem Busunfall mindestens vier Portugiesen ums Leben gekommen. Drei Menschen befinden sich noch in Lebensgefahr. Die Portugiesen befanden sich auf dem Rückweg von ihrem Heimatland in die Schweiz, wo sie arbeiteten. Die beiden Fahrer und die übrigen 23 Passagiere überlebten den Unfall mit leichten Verletzungen. Es sei zu früh, um etwas Genaues über den Unfallhergang sagen zu können, so die Staatsanwältin. Sicher sei, dass der Fahrer die Kontrolle verloren habe, wahrscheinlich an einer rutschigen Stelle. Die Straße sei am Morgen glatt gewesen.

Vier Menschen sterben bei Busunglück nahe Lyon

Zwölf Portugiesen starben im März auf derselben Straße


Der Unfall ereignete sich nahe Charolles im Departement Saône-et-Loire bei Lyon. Der Wetterdienst hatte für das Departement eine Warnung vor Glatteis und Schnee ausgesprochen. Erst im März waren zwölf Portugiesen auf derselben Nationalstraße tödlich verunglückt. Die Strecke gilt als gefährlich – die Franzosen nennen sie die “Straße des Todes”. Grund für die vielen Unfälle sollen reger Verkehr, nur eine Spur pro Fahrtrichtung und ein monotoner Straßenverlauf sein. Die Straße habe traurige Berühmtheit erlangt, räumte der zuständige Präfekt in Charolles ein. Das Glatteis-Risiko sei dort aber nicht höher als auf jeder anderen Straße.