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Aufholjagd bei der Vendée Globe


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Aufholjagd bei der Vendée Globe

Bei der Vendée Globe Regatta hat der Spitzenreiter Armel Le Cleac’h aus Frankreich seinen komfortablen Vorsprung von über 300 Meilen auf den Briten Alex Thomson verloren.

Der Waliser startete eine unglaubliche Aufholjagd und rückte zwischenzeitlich bis auf 68 Meilen an den Franzosen wieder heran. Mittlerweile hat sich der Vorsprung von Le Cleac’h wieder vergrößert.

Die Vendée Globe ist eine Nonstop-Regatta für Einhandsegler, die entlang des Südpolarmeers einmal um den Globus führt und deswegen als die härteste Einhandregatta der Welt gilt.
Start und Ziel liegen an der französischen Atlantikküste, startberechtigt sind Einrumpfboote der Klasse Open 60. Die Regatta beginnt alle vier Jahre im November und orientiert sich an den meteorologischen Verhältnissen im Südpazifik. Die Teilnehmer müssen über 24.000 Seemeilen um die Welt segeln, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Land zu betreten. Im Rennen um den Gesamtsieg liegt der Franzose Le Cleac’h, der schon zweimal Gesamt-Zweiter wurde, weiterhin bestens im Rennen. Doch die Aufholjagd von Thomson hat es noch mal eng gemacht. Die letzte Woche der Vendée Globe verspricht somit noch mal richtig Spannung.