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USA verhängen Sanktionen gegen Putin-Vertrauten


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USA verhängen Sanktionen gegen Putin-Vertrauten

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet. Das Finanzministerium fror die Vermögen von fünf weiteren Russen ein, einige sind aus dem engen Umfeld von Präsident Wladimir Putin.

Wenige Tage vor dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat die scheidende US-Regierung weitere Sanktionen gegen Russland verhängt.

Sie setzte fünf Russen auf die sogenannte Magnitski-Liste. Das bedeutet, dass die Männer nicht in die Staaten einreisen dürfen. Und ihre Vermögen in den USA werden eingefroren.

Auf dieser Liste sind nun u.a. die beiden mutmaßlichen Mörder des russischen Ex-Spions und späteren Kreml-Gegners Alexander Litwinenko. Er war 2006 an einer Polonium-Vergiftung gestorben, nachdem er mit dem russischen Agenten Andrej Lugowoi und dem Geschäftsmann Dmitri Kowtun Tee getrunken hatte.

Der Kremlin sagte, durch die neuen Sanktionen würde sich die Beziehung zwischen den USA und Russland weiter verschlechtern.
Von der Sanktion ist auch der Leiter des russischen Ermittlungskomitees Alexander Bastrykin betroffen. Er gilt als einer der engsten und einflussreichten Verbündeten des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Sein Ermittlungskomitee ist zuständig für Razzien gegen Regierungskritiker.

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