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Designierter US-Justizminister Sessions verteidigt sich gegen Rassismusvorwürfe


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Designierter US-Justizminister Sessions verteidigt sich gegen Rassismusvorwürfe

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Der designierte US-Justizminister Jeff Sessions hat sich bei einer Anhörung vor dem Senat in Washington gegen Rassismus- und Sexismusvorwürfe verteidigt. Die Befragung des Senators von Alabama wurde von Protesten begleitet. Der konservative Hardliner ist unter anderem wegen Äußerungen zum Ku-Klux-Klan und eines von ihm geleiteten Verfahrens gegen schwarze Aktivisten vor 30 Jahren umstritten. “Man hat mir 1986 vorgeworfen, die Rechte afro-amerikanischer Wähler nicht ausreichend geschützt und Bürgerrechtler verurteilt zu haben”, so Sessions. “Außerdem wirft man mir erstaunlicherweise vor, Sympathien für den Ku-Klux-Klan zu haben. Diese Vorwürfe sind erschreckend falsch. Ich verabscheue den Klan und seine Hassideologie.”

Die Anhörungen sind für zukünftige Kabinettsmitglieder verpflichtend. Sessions’ ist die erste Anhörung aus dem Kabinett Donald Trumps. Am Mittwoch ist der künftige Außenminister Rex Tillerson geladen. Zwei weitere für Mittwoch geplante Anhörungen wurden verschoben. Es gibt viel Kritik daran, dass nötige Unterlagen von Kandidaten fehlen. Die künftigen Minister werden intensiv befragt werden, sie müssen wegen der Senatsmehrheit der Republikaner aber keine ernsten Probleme erwarten.

Zu Sessions’ Anhörung versammelten sich nicht nur Kritikerinnen und Kritiker des Senators. In Washington kamen ebenfalls schwarze Unterstützer des Politikers zusammen.

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