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Samsung-Chef: Der neue Verdächtige in Südkoreas Korruptionsskandal


Südkorea

Samsung-Chef: Der neue Verdächtige in Südkoreas Korruptionsskandal

Der Korruptionsskandal in Südkorea zieht immer weitere Kreise. Jetzt ist auch de facto Samsung-Chef Lee Jae-Yong im Visier der Ermittler.

Samsung-Chef Lee Jae-Yong ist anscheinend in den Korruptionsskandal in Südkorea verwickelt. Er ist von der Polizei verhört worden.

Er soll Stiftungen der Vertrauten der südkoreanischen Präsidentin, Choi Soon Sil, Geld gespendet haben. Im Gegenzug bekam er offenbar politische Unterstützung bei einer umstrittenen Firmen-Fusion.

Samsung hat sich bislang nicht zu der Affäre geäußert. Lee wird sich am Donnerstag den Fragen der Staatsanwaltschaft stellen. Im Dezember hatte er bei einer Anhörung vor dem Parlament bereits erklärt, dass er mehr als 18 Millionen Euro gespendet habe. Er habe jedoch keine Gegenleistung erwartet.

Lee bestätigte ebenfalls, dass er Choi Soon Sils Tochter, der Dressurreiterin Chung Yoo Ra, ein Pferd und Geld gegeben habe. Dies bereue er heute. Chung Yoo Ra wurde in Dänemark festgenommen. Südkorea hat ihre Auslieferung beantragt.

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye ist vorläufig entmachtet. Sie soll unter dem Einfluss ihrer engen Freundin Choi Soon Sil gestanden haben. Über Parks Absetzung muss nun das Verfassungsgericht entscheiden. 

Seit Wochen gehen Zehntausende Südkoreaner regelmäßig auf die Straße, um den Rücktritt der Präsidentin zu fordern.

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