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Die Rote Feuerameise: Bissig und unbesiegt


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Die Rote Feuerameise: Bissig und unbesiegt

Im australischen Bundesstaat Queensland wird die Rote Feuerameise zur Plage. Ursprünglich stammt Solenopsis invicta aus Südamerika, als blinder Passagier auf Schiffen oder in Flugzeugen hat das aggressive Insekt aber mittlerweile auch andere Erdteile erobert – darunter Australien. Eine Untersuchung schlägt Alarm.

“Wenn man sie sich ausbreiten lässt, wird die Rote Feuerameise laut diesem Bericht größere Auswirkungen haben als alle anderen Wildtiere, die es hier gibt: wie die Aga-Kröte, Wildkatzen, Wildhunde und Kamele. Die Auswirkungen sind enorm, erläutert der Andrew Cox, der in Queensland an der Ausarbeitung des Maßnahmenplans im Kampf gegen die Ameisenplage mitarbeitet.

In der Stadt Ipswich hat sich die Rote Feuerameise ganz besonders breit gemacht. Alle bisherigen Bekämpfungsstrategien haben die Plage nicht eindämmen können, sagt Bürgermeister Paul Pisasale: “Wir machen alles richtig, doch das scheint keinen Fortschritt zu bringen. Wir mussten den Leslie Park im Vorort Goodna schließen. Es war zu schlimm. Kinder wurden von diesen kleinen aggressiven Kreaturen gebissen”, so Pisasale.

Sie ist angriffslustig, ihre Bisse sind vor allem für Allergiker gefährlich. Sie richtet Schäden in der Landwirtschaft und an Gebäuden an. Nicht umsonst enthält die lateinische Bezeichung für die Rote Feuerameise das Wort invictus – unbesiegt. Der Biologe Ross Wylie blickt voraus: “Trotz unseres Kampfes werden sich die Ameisen zweifellos langsam weiter ausbreiten.”

In Australien werden eigens ausgebildete Spürhunde eingesetzt, um die Kolonien der Roten Feuerameise ausfindig zu machen. Die Regierung erwägt, die Ausgaben für den Kampf gegen die Plagegeister zu verdoppeln und in den nächsten zehn Jahren umgerechnet 266 Millionen Euro auszugeben, um der Roten Feuerameise Einhalt zu gebieten.

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