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Odyssee: Vater und 6-jährige Tochter vermisst auf hoher See


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Odyssee: Vater und 6-jährige Tochter vermisst auf hoher See

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In Neuseeland hat ein Vater mit seiner sechsjährigen Tochter einen Segelausflug gemacht. Einen Monat später tauchen sie in Australien wieder auf. Glückliches Ende einer Odyssee oder absurder Höhepunkt eines Sorgerechtsstreits?

Ein Vater und seine sechsjährige Tochter haben nach einem Monat auf hoher See in Australien angelegt. Sie waren zuvor vermisst gemeldet worden. Die Mutter lebt in der Schweiz und es gibt einen Sorgerechtsstreit um das Kind.

Es besteht die Vermutung, dass das Ziel von vornherein Australien war. Der 46-jährige Australier hingegen sagte, er habe vom neuseeländischen Hafen Kawhia in den Norden Neuseelands segeln wollen. Er erzählte: Wir hatten nur noch ein Steuerruder, wir hatten nicht sehr viele Möglichkeiten. Wir haben darauf gewartet, dass sich das Wetter bessert, aber das tat es nicht. Wir drifteten immer mehr Richtung Süden ab. Ich hätte nicht gedacht, dass das Segeln mit einem Ruder so kompliziert ist. Es war eine Herausforderung.

Die Mutter hat einen Sorgerechts-Anwalt engagiert. Das Paar segelte früher gemeinsam. Die Tochter Que kam auf ihrem Boot zur Welt. Im März 2015 gerieten sie in einen Sturm. Das Schiff sank und die drei überlebten nur knapp. Wenig später ging die Beziehung in die Brüche.

Der Vater sagte, bei ihrem jüngsten Abenteuer auf hoher See sei die sechjährige Que nie in Gefahr gewesen. Es gehe ihr sehr gut. Sie hätten genügend Essen gehabt und viele Wale gesehen.

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