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Draht zum Kreml: Trump-Team bestätigt Flynns Telefonkontakt zum russischen Botschafter


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Draht zum Kreml: Trump-Team bestätigt Flynns Telefonkontakt zum russischen Botschafter

Eine Woche vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten wird die Debatte um mögliche Verbindungen Donald Trumps zum Kreml erneut befeuert. US-Medien berichten, Trumps künftiger Sicherheitsberater Michael Flynn habe mehrfach mit dem russischen Botschafter in Washington telefoniert – und zwar an dem Tag als Präsident Barack Obama die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten und Agenten anordnete. Das Trump-Team hat das mittlerweile bestätigt.

US-Geheimdienste hatten zuvor angegeben, Russland habe den US-Wahlkampf zu Gunsten Trumps und zu Lasten seiner demokratischem Konkurrentin Hillary Clinton beeinflusst. Flynn ist immer wieder für bessere Beziehungen zwischen Washington und Moskau eingetreten. Bei den Telefonaten soll es aber weder um die Ausweisung noch um die gegen Russland verhängten Sanktionen gegangen sein, hieß es in einer Stellungnahme des Trump-Teams.

Sergei Zheleznjak ist Vize-Generalsekretär der Regierungspartei Geeintes Russland. Angesichts der aktuellen Debatte gab er sich am Freitag unaufgeregt: “Wir erwarten, dass unsere Beziehungen zu den USA unter Trump pragmatischer Natur sein werden. Wir müssen einander ja nicht lieben, und uns ist auch klar, dass wir wohl in vielen Punkten unterschiedlicher Auffassung sind und verschiedene Interessen verfolgen. Ein Erfolg der Versuche, Trumps politische Beweglichkeit zu lähmen, wäre eine Katastrophe. Nicht nur für die USA, sondern für viele Länder der Welt.”

“Während in Washington die Vorbereitungen für die Amtseinführung des US-Präsidenten laufen, schaut Russland hin, wie Trump seine Mannschaft in Stellung bringt. Bei Statements hört der Kreml ganz genau hin. Zweifel an den Fähigkeiten des neuen Präsidenten scheint es im Kreml nicht zu geben”, so Euronews-Reporterin Galina Polonskaja in Moskau.

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