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Geldstrafe für Autozulieferer Takata

Langjährigen Takata-Angestellten wird Betrug und Verschwörung vorgeworfen. Die laut Anklageschrift bis 2015 in Japan und den USA für das Unternehmen tätigen Mitarbeiter sollen mit manipulierten Tester

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Geldstrafe für Autozulieferer Takata

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Der japanische Autozulieferer Takata hat sich mit der US-Justiz auf einen Vergleich im Streit um defekte Airbags geeinigt. Das Unternehmen habe kriminelle Vergehen eingestanden und zahle Strafen in Höhe von umgerechnet 940 Millionen Euro. Das hat das US-Justizministerium am Freitag mitgeteilt. Zudem wurden Strafanzeigen gegen drei Manager gestellt.

Den langjährigen Takata-Angestellten wird Betrug und Verschwörung vorgeworfen. Die laut Anklageschrift bis 2015 in Japan und den USA für das Unternehmen tätigen Mitarbeiter sollen mit manipulierten Testergebnissen bewusst die Risiken mangelhafter Airbags verschleiert haben, die mit mehreren tödlichen Unfällen in Zusammenhang stehen.