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Madonna und ihre Tänzer


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Madonna und ihre Tänzer

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Madonna und ihre Männer – in diesem Fall: Madonna und ihre Tänzer. Während ihrer “Blond Ambition Tour” im Jahr 1990 standen sieben Tänzer mit ihr auf der Bühne. Ein Dokumentarfilm gab wenige Monate später intime Einblicke in das Leben der Sängerin und ihrer Mannschaft.

Was ist aus den Tänzern geworden, die durch Tournee und Doku für einen Moment lang zu Berühmtheit kamen? Mehr als 25 Jahre später zeigt der Film “Strike A Pose” ihr Leben nach Madonna.

“Es war eine tolle Erfahrung”, blickt José Gutierez auf die sagenumwobene Tournee zurück. “Ich habe in der Zeit eine ganz starke Verbindung zu Madonna aufgebaut. Sie war für uns wie eine mütterliche Figur. Sie hat auf uns aufgepasst, und wir haben das gemacht, was unsere Leidenschaft war. Es war wirklich eine tolle Zeit.”

Gutierez gibt sein Wissen und seine Erfahrung mittlerweile als Lehrer an die nächste Tänzergeneration weiter. Dass die “Blond Ambition Tour” im Frühjahr und Sommer 1990 auch mehr als 25 Jahre danach noch Gesprächsstoff sein würde, hätte er nie gedacht.

“Es ist verrückt. Das Letzte, woran man denkt, ist, dass man damit so viele Menschen bewegt”, so Gutierez. “Wir waren so ausdrucksstark und so direkt. Wir haben nichts abgebildet oder darstellen wollen. Und wir hatten keinerlei politische Botschaft. Uns ging es einfach gut damit, wir selbst zu sein und uns auszudrücken.”

Einer der sieben Tänzer, die damals mit Madonna unterwegs waren, starb wenige Jahre später im Alter von 26 an Aids. Zwei weitere sind HIV-positiv. Auch von ihrem Schicksal handelt der Dokumentarfilm “Strike A Pose”.

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