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Neuer EU-Parlamentspräsident: Schulz-Nachfolger Tajani will Brücken bauen

Martin Schulz hat dem neuen EU-Parlamentspräsidenten Tajani eine glückliche Hand gewünscht.

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Amtsübergabe in Straßburg: Der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat seinem Nachfolger, dem Italiener Antonio Tajani, zum Wahlerfolg gratuliert. Schulz, seit 2012 Präsident des Europaparlaments, hatte im Dezember angekündigt, dass er nicht wieder antritt. Nach einem Eintrag ins Goldene Buch des Europaparlaments sagte Schulz, er habe sich für die sehr sehr kollegiale Kooperation während der letzten Jahren bedankt, in denen Tajani erster Stellvertreter des Präsidenten war. “Ich wünsche ihm eine glückliche Hand für diese Institution,” so Schulz.

Tajani kündigte an, alle Fraktionen im Parlament zu respektieren. Er wolle ein Präsident sein, der Brücken baut, der mit allen Gruppen zusammenarbeitet, mit jedem Mitglied des Parlaments. “Wir müssen für die Zukunft der europäischen Union arbeiten.”

Der Kandidat der Europäischen Volkspartei hatte sich in einer Stichwahl gegen den Sozialisten Gianni Pittella durchgesetzt. Tajani ist wegen seiner Verbindungen zum früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi umstritten. Kritiker werfen dem ehemaligen EU-Industriekommissar außerdem eine zu nachgiebige Rolle gegenüber europäischen Autokonzernen im Abgasskandal vor.