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Es grenzt an ein Wunder: 6 Überlebende im verschütteten Hotel in Italien lokalisiert

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Es grenzt an ein Wunder: 6 Überlebende im verschütteten Hotel in Italien lokalisiert

Nach dem von einem Erdeben ausgelösten heftigen Lawinenabgang in Mittelitalien haben Rettungskräfte am Freitag acht Überlebende in dem verschütteten Hotel lokalisiert. Zwei von ihnen, eine Mutter und ein Kind, konnten Mittags geborgen werden. Insgesamt sind damit vier Tote und zehn Überlebende des Unglücks bestätigt.

In dem Vier-Sterne-Hotel in der auf 1200 Metern gelegenen Abruzzen-Gemeinde Farindola waren zum Unglückzeitpunkt am Mittwochabend waren laut der Direktion bis zu 35 Menschen.

Die meisten warteten nach mehreren vorangegangenen Beben offenbar auf ihre Abreise, als die gewaltige Lawine das Hotel erfasste und vom Fundament riss. Erst am frühen Donnerstagmorgen konnten Rettungskräfte das Gebäude in dem Lawinenfeld lokalisieren, erst am Freitag konnte schweres Gerät herbeigeschafft werden.

Der Zugang zu und die Bedingungen am Lawinenfeld bleiben extrem schwierig. Hubschrauber kommen wegen der Gefahr weiterer Lawinen kaum zum Einsatz.

In italienischen Medien wurden unter anderem Vorwürfe laut, erste Notrufe und Beschreibungen des Unglücks seien nicht ernst genommen worden. Die Gemeinden der Region werden seit Monaten von Erdeben erschüttert, zuletzt kam meterhoher Schnee dazu.