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Farindola: Weitere Kinder aus Hotelruine gezogen


Italien

Farindola: Weitere Kinder aus Hotelruine gezogen

Über zwei Tage nach dem Lawinenunglück im italienischen Erdbebengebiet haben Katastrophenhelfer drei weitere Kinder aus dem verschütteten Hotel in Farindola gerettet. Zuvor hatten die Retter bereits einen achtjährigen Jungen und dessen Mutter ins Freie gebracht. Der Gesundheitszustand der Geborgenen wurde als zufriedenstellend beschrieben. Sie werden in Kliniken versorgt. Zu mehreren weiteren Verschütteten in den Trümmern des Vier-Sterne-Hotels hatten die Retter nach eigenen Angaben zunächst nur Rufkontakt hergestellt. Am Samstagmorgen seien drei weitere Verschüttete lebend geborgen worden, berichteten italienische Medien. Eine offizielle Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor.

Insgesamt hatten sich laut des Hoteldirektors zum Unglückszeitpunkt bis zu 35 Hotelgäste und Mitarbeiter in dem Gebäudekomplex aufgehalten. Die Behörden bestätigten bislang zwei Todesopfer. Der TV-Sender RAI News und die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichteten am Samstagmorgen, am Unglücksort sei die Leiche einer Frau gefunden worden. Auch dafür stand eine offizielle Bestätigung aus.

Mehr als 130 Rettungskräfte sind vor Ort unter riskanten Bedingungen im Einsatz. Neben der Gefahr von Nachbeben könnten Teile der Ruine weiter in sich zusammensacken. Trotzdem waren die Helfer zuversichtlich, noch weitere Überlebende bergen zu können.

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