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Samsung: Defekte Batterien ließen Galaxy Note 7 explodieren


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Samsung: Defekte Batterien ließen Galaxy Note 7 explodieren

Samsung hat die Brände bei seinem Vorzeigegerät Galaxy Note 7 auf Design- und Produktionsfehler bei den Batterien zurückgeführt. Probleme mit der Hardware und Software des Telefons schloss das südkoreanische Technologieunternehmen aus.

Der Leiter von Samsungs Smartphone-Sparte, Koh Dong-Jin, versicherte, dass Maßnahmen ergriffen wurden, um ein vergleichbares Desaster beim nächsten Premium-Smartphone, dem Galaxy S8, zu vermeiden. Das S8 soll nicht, wie sonst üblich bei Samsung-Produkten auf der Mobile World in Barcelona vorgestellt werden. Einen Termin für die Präsentation des S8 nannte Koh nicht.

“Wir haben diesen Vorfall genutzt, um unsere Entschlossenheit zu stärken. Von nun an werden Produktqualität und Sicherheit der Konsumenten Priorität besitzen”, sagte Koh am Montag in Seoul.





Nach einer Serie von Explosionen musste Samsung im Herbst 2016 das Galaxy Note 7 vom Markt nehmen. Der südkoreanische High-Tec-Konzern untersuchte mehr als 200.000 Geräte und über 30.000 Batterien. Dabei stellte sich heraus, dass es bei zwei unterschiedlichen Batterietypen von zwei unterschiedlichen Herstellern (Samsung SDI und Amperex Technology (ATL)) Fehler gab. Relativ große Akkus hätten beispielsweise nicht gut genug in die Telefone gepasst. Zudem sei das isolierende Material nicht ausreichend gewesen.

Die Verluste im operativen Geschäft bezifferten die Samsung auf 5,3 Milliarden Dollar (etwa 4,9 Milliarden Euro).

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