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Südkorea: Hauptfigur der Staatsaffäre beteuert lautstark ihre Unschuld


Südkorea

Südkorea: Hauptfigur der Staatsaffäre beteuert lautstark ihre Unschuld

Choi Soon-sil, die zentrale Figur von Korruptionsermittlungen in Südkorea, die sich zu einer handfesten Staatskrise ausgeweitet haben, hat lautstark ihre Unschuld beteuert. Die Freundin von Staatspräsidentin Park Geun-hye rief, sie sei zum Geständnis gezwungen worden, während sie in das Büro des Sonderstaatsanwalts geführt wurde.

Gegen Staatspräsidentin Park läuft ein Amtsenthebungsverfahren. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, in die Korruptionsaffäre verwickelt zu sein und ihrer Freundin Choi gewährt zu haben, Einfluss auf Staatsangelegenheiten zu nehmen. Park weist die Vorwürfe zurück, hat sich aber für die Unruhe im Land entschuldigt, die durch das Geschehen ausgelöst wurde.

Regelmäßig kommt es zu Großdemonstrationen, in denen Gegner der Präsidentin ihren sofortigen Rücktritt fordern. Park ist die Tochter des früheren südkoreanischen Staatschefs Park Chung Hee, der 1961 durch einen Putsch an die Macht kam und 1979 erschossen wurde.