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Washington: Umweltschützer protestieren gegen Trumps Pipeline-Projekte

Aktivisten von Greenpeace entrollten ein großes Banner an einem Kran in Sichtweite des Weißen Hauses.

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Washington: Umweltschützer protestieren gegen Trumps Pipeline-Projekte

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Ein Banner mit dem Aufdruck “Widerstand leisten” haben Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace in Sichtweite des Weißen Hauses gehisst. Mehrere Aktivisten befestigten das rund 20 Meter breite Transparent am Ausleger eines Baukrans in achtzig Meter Höhe.

Der Protest richtet sich nach Angaben der Umweltschützer gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Politik. Mit der Aktion wollten sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung kundtun, erklärte Greenpeace-Sprecher Jason Schwartz:“Vom südlichen Rasen des Weißen Hauses könnte man das Transparent jetzt sehen. Die Symbolik besteht natürlich darin, dass wir vor allem Präsenz zeigen, um gegen diese Regierung zu protestieren.”

Trump will zwei umstrittene Pipeline-Projekte wieder aufnehmen, die sein Vorgänger Barack Obama gestoppt hatte. Am Dienstag unterzeichnete er entsprechende Anordnungen.

Die Keystone XL Pipeline führt bereits seit 2010 von Kanada nach Illinois. Durch ihre Erweiterung an den Golf von Mexiko in Texas will das Unternehmen TransCanada täglich Hunderttausende Barrel aus Teersand gewonnenes Öl durch die USA pumpen. Das Öl aus kanadischen Teersanden setzt laut Experten fast 20 Prozent mehr CO2 frei als anders gewonnenes Rohöl.

Die zweite Pipeline ist in North Dakota und soll Öl von den Tausenden Frackingbohrstellen in den Staat Illinois transportieren. Der geplante Streckenverlauf führt unter anderem an einem Indianerreservat entlang.

Gegen beide Projekte hatte es monatelangen Widerstand auch von Umweltschützern gegeben.