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CELAC-Gipfel: Lateinamerika macht gegen Trump mobil


Dominikanische Republik

CELAC-Gipfel: Lateinamerika macht gegen Trump mobil

Auf ihrem 5. Gipfel im dominikanischen Touristenparadies Punta Cana haben sich die Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten CELAC (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños) verhalten gegen die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump ausgesprochen. In ihrer Abschlusserklärung wenden sie sich gegen “Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” und Trumps Anti-Migrations-Rhetorik:

“Um Migration zu stoppen sind nicht Mauern und Grenzen die Lösung, sondern Solidarität, Humanität, die Schaffung von Frieden und Wohlstand für alle. Solange es keine gerechte Verteilung des Wohlstandes auf der Welt gibt, werden die sozialen Probleme der Welt nicht gelöst”, erklärte der ekuadorianische Staatspräsident Rafael Correa.





Correa forderte seine Amtskollegen auf, sich “eindeutig” auf die Seite der Migranten zu stellen, “nicht nur in Lateinamerika und der Karibik, sondern in der ganzen Welt”.

Der chilenische Außenminister Heraldo Muñoz sprach sich entschieden gegen Protektionismus und geschlossene Grenzen aus.

Der kubanische Präsident Raúl Castro bot der neuen US-Regierung eine konstruktive Zusammenarbeit an. “Die USA und Kuba können in Harmonie und Respekt zusammen leben. Kuba wird aber keine Einschnitte in seine Souveränität und Unabhängigkeit akzeptieren”, sagte Castro.





Mit dem Abschluss des Gipfels in Punta Cana ging die rotierende CELAC-Präsidentschaft auf El Salvador über.

Die CELAC war 2011 auf venezolanische Initiative gegründet worden. Sie ist als Gegengewicht zur Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gedacht. Ihr gehören alle 33 souveränen Staaten des amerikanischen Kontinents mit Ausnahme der USA und Kanadas an.

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