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"Denial": Rachel Weisz im Kampf gegen Holocaustleugner

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"Denial": Rachel Weisz im Kampf gegen Holocaustleugner

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Rachel Weisz spielt die amerikanische Historikerin Deborah E. Lipstadt, die sich vor Gericht verantworten muss, weil sie den britischen Holocaustleugner David Irving als einen solchen bezeichnet.

In Denial (“Verleugnung”) spielt Rachel Weisz die amerikanische Historikerin n Deborah E. Lipstadt, die sich vor Gericht verantworten muss, weil sie den britischen Holocaustleugner David Irving als einen solchen bezeichnet. Dieser nutzt die Finessen des britischen Justizsystems und klagt Lipstadt wegen Verleumdung an.

Tomothy Spall über die nicht einfache Rolle des David Irving. “Meine Aufgabe bestand darin, nach der Menschlichkeit eines Mannes zu suchen, der mit derart furchtbaren Ansichten viele andere Menschen verletzt.”

Nach englischem Recht liegt bei einem Verleumdungsverfahren die Beweislast auf der Seite des Beklagten. Es kommt zu einem Gerichtsprozess, bei dem die US-Amerikanerin beweisen muss, dass die Nazi-Verbrechen in den Konzentrationslagern tatsächlich stattgefunden haben und dass Irving historische Daten manipuliert hat.

Der Film basiert auf dem Bericht Lipstadts über den Prozess “History On Trial: My Day in Court With David Irving”. Die Historikerin beriet Rachel Weisz bei ihrer Rolle.

Deborah Lipstadt: “Wir hatten ein 40-minütiges Telefongespräch. Ich kam nach New York und verbrachte ein paar Tage mit ihr. Und das war sehr beeindruckend, denn sie wollte es unbedingt richtig machen. Sie wollte alles über mich wissen, über meinen Hintergrund, meine Eltern, wo und wie ich aufwuchs.”

Das Gericht wies Irvings Klage ab und gab Lipstadt und ihrem Verlag in allen wesentlichen Punkten Recht. Mehr über den Prozess erfahren Sie im Film, der im April in die deutschsprachigen Kinos kommt.