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Lawinenunglück: Retter finden letzte beiden Leichen

Das Hotel in den mittelitalienischen Abruzzen war vergangene Woche von Schneemassen begraben worden.

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Unter den Trümmern des von einer Schneelawine zerstörten Hotels in den Abruzzen sind die letzten beiden noch vermissten Personen tot aufgefunden worden.

Insgesamt starben bei dem Unglück vergangene Woche 29 Menschen, elf Überlebende wurden geborgen. Der Lawine waren mehrere Erdbeben und heftiger Schneefall vorausgegangen. Die Wucht der Massen, die auf das Gebäude nahe des Gran-Sasso-Massivs trafen, wird auf 120.000 Tonnen geschätzt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen unbekannt. Vor dem Lawinenabgang hatte ein Angestellter des Hotels den örtlichen Behörden die Lage in einer E-Mail-Nachricht geschildert. Gäste und Angestellte wollten die Gegend aus Angst vor weiteren Erdstößen verlassen.