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Blinkende Roben: Fashion Tech, der neue Trend


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Blinkende Roben: Fashion Tech, der neue Trend

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Fashion Tech ist einer der neuen Trends in Europa. Mode und Technologie verschmelzen – und eröffnen den Mode-Designern so ganz neue Möglichkeiten.

Eine der Fashion-Tech-Hochburgen ist das Start-up Elektrocouture in Berlin. Gründerin Lisa Lang: “Das Geheimnis ist, Mode und Technologie wirklich zusammenzuführen. Und wir sind die Ehestifter!”



Mini-LEDs in Halsketten und Tüllkleidern: Hier wird im wahrsten Sinne leuchtende Mode produziert. Ziel des Start-ups ist, der, wie Lisa sagt, “dümpelnden Mode-Industrie” neue Impulse zu geben mit all dem, was technisch so möglich ist. Und anderen Begeisterten bei ihren Projekten mit Beratung und Kontakten auf die Sprünge zu helfen. Learning by Doing.


Fashion Tech

  • Die Kultur- und Kreativwirtschaft – Mode, Design, Medien, Architektur, um nur einige zu nennen – beschäftigte 2013 in Europa rund 12 Millionen Mitarbeiter mit einem jährlichen Umsatz von 1,5 Billionen €.
  • Fashion Tech, die Verschmelzung von Mode und Technologie, eröffnet neue Möglichkeiten für innovative Produkte und Herstellungsmethoden.
  • ElektroCouture ist ein Start-up in der Fashion-Tech-Branche in Berlin. Es produziert nicht nur selbst, sondern berät und unterstützt auch andere, die in dem Sektor Fuß fassen wollen.
  • Dank solcher Initiativen können auch kleinste Unternehmen und einzelne Designer die neuen Technologien für ihre Kreationen nutzen.
  • Auf EU-Ebene können Projekte, die Wissenschaft, Technologie und Kunst zusammenführen, sich um den STARTS-Preis bewerben.
  • Klein- und mittelständische Unternehmen können außerdem Unterstützung vom EU-Programm COSME in Anspruch nehmen, das ihnen bei der Finanzierung hilft.

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Lina Wassong ist eine der Designerinnen in Studio und Co-Autorin zweier Bücher zum Thema: “Hier kann ich mit vielen Leuten mit unterschiedlichem Background zusammenarbeiten – mit Elektro-Ingenieuren und Mode-Designern. Ich kann sie fragen, wann immer ich Hilfe brauche.”

Neue Technologien sind DAS Hilfsmittel: Laserschnitte ermöglichen mehr Präzision und weniger Abfall, 3D-Drucker machen Unmögliches möglich. Das Kleid mit einem ausladend geschnörkelten Besatz am Dekolleté zum Beispiel, das Lina entworfen hat – ein Ausstellungsstück bei der Fashion-Tech in Berlin: “Teile dieses Kleides sind mit dem 3D-Drucker gemacht worden. Ich habe den 3D-Druck genommen, weil man damit sehr viele verschiedene originelle Formen schaffen kann, die man mit dem üblichen Werkzeug nicht hinbekommt.”



Technologie in der Mode kann aber noch mehr. Lisa Lang gibt ein Beispiel: “Stellen Sie sich vor, Sie haben beim Autofahren einen Herzinfarkt, ihre Kleidung kriegt das mit, hält das Auto an und ruft den Arzt. Die Mode braucht mehr Träume, mehr Inspiration. Die Technologie ist ein super Werkzeug dafür.”



Stoffe, die nicht nur Schweiß ableiten, sondern die Wundheilung fördern. Essbare Textilien. Ski-Schuhe, die sich selbst verschließen. Oder Teppiche, die die Raumtemperatur den Außentemperaturen anpassen – Fashion Tech bietet eine breite Palette an Möglichkeiten.



Eine Zukunftsbranche. Die Kultur- und Kreativindustrie, zu der neben Mode und Design unter anderem auch Architektur, Medien und Werbung gerechnet werden, gab laut einer Studie 2013 gut 12 Millionen Menschen in Europa Lohn und Brot. High-End-Produkte wie Schmuck und Accessoires nicht mitgerechnet. Klein- und mittelständische Betriebe der Branche können sich Unterstützung vom EU-Programm COSME erhoffen.

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