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Donald Trump droht Mexiko mit Strafzoll: Mauerstreit eskaliert


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Donald Trump droht Mexiko mit Strafzoll: Mauerstreit eskaliert

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Zwischen den USA und Mexiko verhärten sich die Fronten. Der Region droht ein Handelskonflikt.

Der Streit des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit Mexiko um den Bau einer Grenzmauer eskaliert.

Trump droht mit einer Importsteuer von 20 Prozent auf alle mexikanischen Produkte. Damit will er den Mauerbau finanzieren.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto sagte ein geplantes Treffen in Washington ab.

Mexikos Außenminister Luis Videgaray zufolge würde ein Importzoll vor allem den Amerikanern schaden: Wenn eine Steuer auf die mexikanischen Güter, die in die USA importiert werden, erhoben wird, dann zahlt nicht Mexiko für die Mauer. Die amerikanischen Verbraucher würden dafür zahlen. Denn in den USA wären dann Avocados, Waschmaschinen, Fernseher und mehrere andere Produkte, die die amerikanischen Familien kaufen, teurer.

Kritik kam auch von Seiten der Republikaner. Der republikanische Senator Lindsay Graham sprach von einer “schlechten Idee”.Fraglich ist zudem, ob eine Importsteuer überhaupt mit den Regeln des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta vereinbar ist. Die USA importieren mehr aus Mexiko als sie dorthin ausführen. Das jährliche Handelsbilanzdefizit beträgt etwa 60 Milliarden US-Dollar.

Trump hat dies wiederholt bemängelt.

Die USA könnte mit einer Kündigungsfrist von sechs Monaten aus dem Nafta-Handelsabkommen aussteigen, aber dann würden immer noch die Regeln der Welthandelsorganisation WTO gelten.

Der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko würde Schätzungen zufolge zwischen 25 und 40 Milliarden US-Dollar kosten.

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