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Stürze überschatten Abfahrt in Garmisch

Der US-Amerikaner Travis Ganong hat die Weltcup-Abfahrt in Garmisch gewonnen. Das Rennen wurde von schweren Stürzen überschattet.

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Stürze überschatten Abfahrt in Garmisch

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Der US-Amerikaner Travis Ganong hat die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Es war sein zweiter Weltcup-Erfolg, 2014 hatte er bereits in Santa Caterina gewonnen. Außerdem ist er der erste US-Profi, der hier in Garmisch überhaupt auf den ersten Platz gelangt.

Das Rennen auf der legendären Kandahar-Piste, die als eine der anspruchsvollsten Weltcup-Strecken überhaupt gilt, war der Ersatz für die abgesagte Abfahrt in Wengen.

Mit 38 Hunderstelsekunden Rückstand auf Ganong kam der Norweger Kjetill Jansrud im Ziel an. Die Strecke habe ihn überrascht, es sei brutal schnell gewesen. Tatsächlich war die Abfahrt deutlich schneller als das Training am Vortag, bei dem es noch um einiges kälter war.

Dritter wurde Peter Fill aus Südtirol. Er war 57 Hunderstelsekunden länger unterwegs als Ganong.

Überschattet wurde das Rennen von schweren Stürzen. Steven Nyman flog am “Kramersprung” zu weit, verlor die Kontrolle und landete in den Fangnetzen. Er wurde mit Verdacht auf Knieverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch für den Franzosen Valentin Giraud Moine endete das Rennen im Krankenhaus. Auf dem Schlusshang “Freier Fall” geriet er von der Piste ab.