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Chinesisches Neujahr: Das Jahr des Hahns ist da

Diesmal blieb es ruhiger: Mit dem Hinweis auf Luftverschmutzung schränken chinesische Behörden den Gebrauch von Feuerwerk in Städten zunehmend ein.

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Chinesisches Neujahr: Das Jahr des Hahns ist da

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Mit dem Neumond ist in der Nacht auf Samstag das Jahr des Hahns angebrochen. In Peking wurde es mit 108 Glockenschlägen eingeläutet, während es in der Stadt vergleichsweise ruhig blieb. Von den Böllern und Raketen, die nach altem Glauben böse Geister vertreiben, brannten dieses Mal deutlich weniger ab als in den Jahren zuvor.

Die Behörden haben den Verkauf von Feuerwerk in vielen Städten wegen der Luftverschmutzung weiter eingeschränkt. Die Reaktionen sind gemischt. “Ich finde, dass die Stimmung am Mond-Neujahr, einem traditionellen chinesischen Feiertag, besser ist, wenn es Feuerwerk gibt”, so ein 32-jähriger Arbeiter aus der Jiangxi-Provinz. “In großen Städten machen das die Leute immer weniger, aber in meiner Heimatstadt machen es alle. Es hebt die Stimmung.”

Das Neujahrsfest ist das wichtigste chinesische Familienfest. Eine Woche lang steht im Land vieles Still – nur Züge und Busse nicht, weil viele Menschen ihre Familien besuchen. Mit rund drei Milliarden Reisebewegungen ist es die größte Massenmigration der Welt.

Darum, dass das neue Jahr des Hahnes ein gutes Jahr wird, baten viele Menschen in Buddhistischen Tempeln, um genau eine Stunde vor Mitternacht, dem nach chinesischer Zeitrechnung idealen Zeitpunkt.

Gefeiert wurde das chinesische Neujahr jeweils um Mitternacht auch in chinesischen Vierteln rund um die Welt. Etwa in der größten historischen Chinatown Japans, in der Millionenstadt Yokohama südlich von Tokio.

“Letztes Jahr wurde die Welt sehr instabil und unsicher, mit vielen Veränderungen wie der US-Präsidentschaftwahl. Ich hoffe, dass 2017 ein friedliches und gutes Jahr wird”, so ein japanischer Besucher bei den Feierlichkeiten in Yokohama.