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EU-Südstaaten: Ein stärkeres Europa soll Trump die Stirn bieten


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EU-Südstaaten: Ein stärkeres Europa soll Trump die Stirn bieten

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Bei einem Gipfel in Lissabon haben die EU-Südstaaten neue Visionen für die Zukunft Europas gesucht. Der portugiesiesche Ministerpräsident António Costa betonte, angesichts der Ungewissheiten weltweit, müsse die EU zusammenhalten.

Bei dem Treffen spielte auch der neue US-Präsident Donald Trump eine Rolle. Frankreichs Präsident François Hollande sprach Klartext:
Die Reden, die wir von den USA hören, fördern den extremistischen Populismus. Es wird gesagt, dass es kein Europa mehr geben wird, dass wir keine Flüchtlinge aufnehmen, dass wir unser Klimaabkommen hinterfragen und dass wir uns für Protektionismus entscheiden sollten. Europa ist nicht protektionistisch. Europa ist nicht geschlossen. Europa hat Werte und Prinzipien.

Hollande betonte weiter, dass die EU eine Kraft, eine Garantie, ein Schutz und ein Raum der Freiheit und der Demokratie sei. Diese Position müsse man Trump mit aller Deutlichkeit übermitteln.

Die Regierungs- und Staatschefs aus Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland, Italien, Zypern und Malta wollen ihre Vorschläge beim informellen EU-Gipfel am kommenden Freitag in Maltas Hauptstadt La Valetta präsentieren.

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