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Chile: Machtlos angesichts der Flammen

Immer noch schwere Brände in Chile

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Chile: Machtlos angesichts der Flammen

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Bei den katastrophalen Bränden in Chile sind bislang elf Menschen ums Leben gekommen.

In den vergangenen Tagen hat sich die Fläche des von den Flammen betroffenen Wald- und Agrarlands nach Angaben der nationalen Forstschutzbehörde auf 4000 Quadratkilometer verdoppelt. Die zerstörte Fläche ist größer als die von ganz Mallorca.

Die Flammen zerstörten ganze Dörfer, insgesamt 1100 Häuser. Die Menschen wirken machtlos angesichts der Flammen, einer schüttet eine Flasche Wasser auf die Flammen. Hohe Temperaturen über 35 Grad und starker Wind erschweren die Löscharbeiten.

Frankreich, Peru, Portugal, Spanien, Kolumbien, Argentinien und Mexiko haben über 500 Feuerwehrleute entsandt, die zum Teil bereits mit den rund 4000 chilenischen Einsatzkräften die Brände bekämpfen.

Auch aus der Luft bekommt Chile internationale Unterstützung. Seit Mittwoch laufen die Einsätze des «Supertankers», einer US-amerikanischen Boeing 747-400, die bei jedem Flug 72 Tonnen Wasser
abwerfen kann. Das größte Löschflugzeug der Welt wird mittels privater Finanzierung mindestens zwei Wochen im Einsatz bleiben. Russland hat die Entsendung einer Iljuschin Il-76 zugesagt.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Brandstiftung.