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Anschlag in Québec: Kanadas Premier bekräftigt Solidarität mit Muslimen


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Anschlag in Québec: Kanadas Premier bekräftigt Solidarität mit Muslimen

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Der Anschlag auf eine Moschee in Québec hat Kanada tief getroffen. Wie die Polizei auf Twitter mitteilte, wird nur einer der beiden Festgenommenen als Verdächtiger behandelt. Der zweite Mann diene den Ermittlern als Zeuge. Bei dem Anschlag waren sechs Menschen getötet worden. Fünf der 19 Verletzten schweben in Lebensgefahr.

Kanadas Premierminister bekräftigte seine Solidarität mit Muslimen:

“Sie bereichern unser gemeinsames Land auf unermessliche Weise, es ist ihr Zuhause. Das schreckliche Verbrechen der vergangenen Nacht gegen die muslimische Gemeinschaft war ein Terrorakt, der gegen Kanada und gegen alle Kanadier begangen wurde. Wir werden mit ihnen trauern, wir werden sie verteidigen und wir werden an ihrer Seite stehen”, so Justin Trudeau in einer Rede im kanadischen Parlament in Ottawa.

Am Tag vor dem Anschlag hatte Trudeau als Reaktion auf das von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot gegen Bürger mehrerer muslimischer Länder den Willen seines Landes bekräftigt, weiterhin Flüchtlinge unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit aufzunehmen.

Im Gedenken an die Opfer des Anschlags schaltete die französische Hauptstadt Paris in der Nacht zum Dienstag ab Mitternacht die Beleuchtung des Eiffelturms ab.

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