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Hightech im Stall: Futterschieber und Kälberiglu


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Hightech im Stall: Futterschieber und Kälberiglu

Computer, Roboter und Drohnen gehen dem modernen Hightech-Bauern zur Hand. Einen Überblick über den neuesten Stand der Dinge gab es auf der jüngsten Internationalen Grünen Woche in Berlin.
Zum Beispiel neue Lösungen für die Tierhaltung. Ausreichende Bewegungsfreiheit und ein gesundes, zugluftfreies Klima verspricht das Kälberiglu mit Fütterungsautomaten, die die Tiere nach Bedarf mit Milch versorgen.

Birgit Warnet, Urban: “Der Vorteil ist, als Landwirt muss man nicht mehr die Eimer schleppen und muss sie nicht mehr sauber machen danach. Man hat mehr Flexibilität, man ist nicht mehr auf diese Fütterungszeiten angewiesen. Also man kann im Grunde genommen nach den Kälbern schauen, wie es einem gerade passt, und muss nicht irgendwie um sechs oder acht Uhr aufstehen, um die Kälber zu füttern. Das heißt, man hat einen viel flexibleren Zeitplan.”

Im Kuhstall sorgt versorgt ein Roboter die Tiere konstant mit Futter. Juno heißt der Futterschieber, der dem Menschen eine lästige und zeitaufwändige Handarbeit abnehmen soll. Die junge Generation hat damit kein Problem. Veteranen schauen mitunter skeptisch auf die technische Entwicklung.

Johannes Lösung, Landwirt::“Also, ich bin jetzt 45 Jahre Landwirt, mein Sohn übernimmt den Betrieb. Und dieses Spannungsfeld zwischen, dem, was ich gelernt habe, auch fachlich kompetent, und dem, was mein Sohn an Ausbildung genossen hat, er hat eine sehr gute Ausbildung erhalten. Und wenn wir uns über neue Technologien unterhalten, merkt man schon, da ist ein Spannungsfeld. Er sieht es einfach lockerer, während wir die Sachen kritischer hinterfragen.”

Ein weiterer Trend in der Landwirtschaft sind fahrerlose Traktoren oder satellitengestützte sogenannte Smart-Farming-Lösungen, um beispielsweise den Nährstoffbedarf eines Feldes genau zu bestimmen.

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