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Anschlag auf Moschee in Kanada: Offenbar franko-kanadischer Einzeltäter


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Anschlag auf Moschee in Kanada: Offenbar franko-kanadischer Einzeltäter

Ein Franko-Kanadier soll den Anschlag auf eine Moschee in Québec allein ausgeführt haben. Der Attentäter erschoss sechs Menschen und verletzte 19 weitere teils lebensgefährlich. Ein zunächst verdächtigter Marokkaner gilt inzwischen nicht mehr als Tatverdächtiger, sondern als Zeuge. Das melden lokale Medien. Bei dem mutmaßlichen Angreifer handelt es sich laut Medienberichten um einen etwa 25-jährigen Mann aus einem Vorort von Québec. Das Motiv für den Anschlag ist weiterhin unklar.

UPDATE: Inzwischen gilt El Khadir offenbar nicht mehr als Verdächtiger sondern als Zeuge. Der Franko-Kanadier Bissonnette ist der einzige Verdächtige, heißt es nun.

“Die Polizei war schnell am Ort des Geschehens und verhaftete einen Verdächtigen. Gegen 22 Uhr 10 meldete sich der zweite Verdächtige bei der Polizeizentrale. Er sagte, er sei bewaffnet und sprach über die Tat. Er wollte sich stellen”, berichtete Polizeiinspektor Denis Turcotte.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau verurteilte den Angriff und nannte ihn einen “Terroranschlag auf Muslime”. Muslimische Kanadier seien ein wichtiger Teil der nationalen Identität. Vielfalt und religiöse Toleranz seien eine Stärke Kanadas.

Auf Twitter rief der Premierminister der Provinz Québec, Philippe Couillard, nach der Bluttat zu Solidarität mit Muslimen und zur geschlossenen Ablehnung von Gewalt auf:

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