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Schwamm drüber: Ost-Mossul und die IS-Graffitis

Zivilisten im zurückeroberten Ostteil Mossuls befreien sich von optischen Hinterlassenschaften der Miliz Islamischer Staat.

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Schwamm drüber: Ost-Mossul und die IS-Graffitis

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Die jahrelange Herrschaft der Terrormiliz Islamischer Staat in Mossul hat Spuren hinterlassen, die von vielen Bewohnern des zurückeroberten Ostteils der nordirakischen Millionenstadt verachtet werden. Während die Einnahme von West-Mossul noch aussteht, haben sich Aktivisten im Ostteil zum Großreinemachen zusammengeschlossen.

Die Aktivisten entfernen Malereien und Logos der Dschihadisten, schütten aber auch Bombenkrater zu. Für viele Aktivisten ein symbolhafter Neubeginn:“Das ist ein sehr schöner Tag. Ein Tag, an dem wir diese ganzen entsetzlichen und barbarischen Bilder loswerden. Wir preisen Gott für alles. Wir sind einfach nur froh. Hoffentlich geht es jetzt weiter bergauf, so dass auf diesen Tag noch schönere folgen. Wenn Gott es zulässt, werden wir wieder ein normales und schönes Leben führen können.”

Der Westteil von Mossul gilt als letzte Hochburg der IS-Miliz im Irak. Mit einer Offensive der irakischen Armee und ihrer Verbündeten in Richtung Osten wird in den kommenden Wochen gerechnet.