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New Yorker Männermode: Demo-Kluft und starke Sprüche


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New Yorker Männermode: Demo-Kluft und starke Sprüche

Tarnfarben, Texturen und starke Sprüche, das sind die Trends der aktuellen Männermode, gesehen auf der New Yorker Fashion Week. Robert James zeigte in seiner neuen Herbst-Winter-Kollektion auf Protestschildern “alternative Fakten”. Eine Anspielung an den Umgang der neuen Trump-Administration mit unliebsamen Wahrheiten. Die Models trugen die passende Demo-Kluft, warm und in dunklen Farben.

Das Label David Naman zeigte eine an den 70er Jahren inspirierte Kollektion, mit Humor und dem passenden Outfit für jede Gelegenheit.

Jon McKinney, David Naman: “Wir lieben die Mods der 70er Jahre. Gerade heutzutage, wo alle so vorsichtig und verunsichert sind, wollten wir ein bisschen mehr Spaß haben.”

Rafal Swiader war zum ersten Mal auf der Fashion Week. “In dieser Saison mischen wir britischen Punk mit Pariser Romantik. Die Idee war, eine Straßengang der Friedenskämpfer zusammenzustellen. Mit all dem, was in der Welt geschieht, fand ich es wichtig, das wir zu den Dingen stehen, an die wir glauben. Hoffentlich zeigt das diese Kollektion.”

An Straßenkämpfer erinnerten auch die Modelle des Labels Wood House. Ein bisschen mehr Farbe hatte das in Seattle ansässige Streetwearlabel Maiden Noir zu bieten.

Nin Truong: “Die Kollektion ist sehr warm und heißt auch ‘Traces of Warm Light’, Spuren warmen Lichts. Das bedeutet Lichttupfer und insgesamt ein Gefühl der Wärme.”

Rebellische Mode hatte auch die Marke Private Policy im Angebot. Futuristisch angehauchte Kleidung – und das Wort “Refugee”, Flüchtling, auf die Wange geschminkt.

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