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Im Experimentarium wird Wissenschaft zum Kinderspiel


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Im Experimentarium wird Wissenschaft zum Kinderspiel

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Wissenschaft zum Anfassen präsentiert das Experimentarium in Kopenhagen, ein Museum für neugierige Kinder und Erwachsene. Seit Ende Januar können die Besucher einen neuen, 9000 Quadratmeter großen Ausstellungsbereich erkunden. 16 interaktive Exponate wurden erschaffen, wie der Seifenblasenraum oder das Strandparadies “The Beach”.

Kim Gladstone Herlev: CEO, Experimentarium: “Die Idee ist, dass man sich für eine neue und vielleicht komplizierte Thematik interessiert, indem man seine Sinne nutzt.”

Technologie? Ein Kinderspiel, beispielsweise die Laserharfe. Jeder Strahl ergibt einen anderen Ton. Das klingt nach Spaß. Dennoch sei das Experimentarium kein Kinderspielplatz , hier werde ganz konkret durch Anfassen erfasst, betont der Museumsdirektor.

Kim Gladstone Herlev: CEO, Experimentarium: “Mit sozialen Netzwerken und Smartphones können wir nicht konkurrieren, das wollen wir auch gar nicht. Sondern den Menschen zeigen, dass es eine andere Weise gibt, sich der Welt zu nähern. Und plötzlich vergessen alle ihre Smartphones und interagieren mit den Exponaten.”

Ein weiteres Ausstellungshighlight ist das interaktive Kino, in dem das Publikum zum Darsteller des Films wird, der gerade läuft, den Kuratoren zufolge eine Weltneuheit. “Das Mädchen, das nicht still sitzen wollte” heißt einer der Filme, denn:

Henrik Helsgaun, Ausstellungsdesigner: “Wenn wir zur Arbeit oder in die Schule gehen, setzen wir uns hin und benutzen elektronische Geräte, Handys, iPhones, Tablets, Computer. Die Technologie sorgt dafür, dass wir die ganze Zeit sitzen. Das ist ein wichtiges Thema in de westlichen Welt, wir sitzen zu viel.”

Das Experimentarium soll den Forschergeist der jungen Generation wecken. Das Museum rechnet mit 500 Tausend Besuchern in diesem Jahr.

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