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Louvre: Bewaffneter greift Soldaten an


Frankreich

Louvre: Bewaffneter greift Soldaten an

Am Louvre in Paris hat ein bewaffneter Mann patrouillierende Soldaten angegriffen. Nach Angaben des französischen Innenministeriums ereignete sich der Vorfall vor einem Einkaufszentrum unter dem Museum. Die Zeitung Le Monde berichtet, der mit Messern bewaffnete Mann habe sich auf einen der Soldaten gestürzt. Ein zweiter Soldat feuerte dann fünf Schüsse auf den Angreifer ab und fügte ihm schwere Verletzungen zu. Der Polizeipräfekt von Paris sagte, der Mann habe während der Tat “Allah Akbar” gerufen.


“Ein Beamter, der mit der Sicherung des Louvre betraut war, ist offensichtlich im Rahmen des Versuchs eines Angriffs terroristischer Natur attackiert worden. Man muss vorsichtig sein”, so Ministerpräsident Bernard Cazeneuve.

Sprengstoff wurde bei dem Mann nicht gefunden, teilte das Innenministerium mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt.

Der Tatort wurde abgesperrt und die Besucher des Louvre in Kleingruppen aus dem Gebäude geführt. In der nahegelegenen Metrostation wurde der Zugverkehr vorübergehend unterbrochen.

“Dieser Vorfall erinnert uns daran, dass die Gefahr gegenwärtig ist und dass die Sicherheit alle angeht”, so der Sprecher des Innenministeriums.

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