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Trumps Wirtschaftsrat ohne Uber-Chef Kalanick


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Trumps Wirtschaftsrat ohne Uber-Chef Kalanick

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Uber-Chef Travis Kalanick hat nach Medienberichten («New York Times» und “CNN”) seinen Posten im neu besetzten Wirtschaftsrat des US-Präsidenten Donald Trump abgegeben. Hintergrund für Kalanicks Rückzug sind offenbar wachsende Proteste von Kunden des Online-Fahrdienstes, die dazu aufgerufen hatten, Uber zu boykottieren. Der Druck auf Kalanick wurde noch verschärft, weil Taxi-Fahrer in New York aus Protest gegen Trumps Einreisestopp für Bürger aus neun muslimischen Ländern einen Taxi-Streik organisiert hatten. Uber-Fahrer wurden als Streikbrecher wahrgenommen.

Demnach schrieb Kalanick in einer Mail an seine Mitarbeiter:
«Der Gruppe anzugehören, war weder als Unterstützung des Präsidenten noch seiner Agenda gemeint. Es wurde aber
fälschlich genau so verstanden». Nach Medienberichten (“New York Times”) wurden 200.000 (von 40 Millionen) Konten aktiver Nutzer gelöscht.

TESLA

Tesla-Chef Elon Musk, dessen Nähe zu Donald Trump so manchen Beobachter irritiert – schließlich will er Elektroautos und Solaranlagen zum Durchbruch verhelfen und Trump setzt auf alte Industrien – bekräftigte dagegen seinen Entschluss, teilzunehmen – trotz Kritik und zuletzt sogar Drohungen von Kunden, sie würden die Bestellung ihres Model 3 stornieren.

Seine Teilnahme an dem Treffen bedeute eben nicht, dass er die Politik Trumps vollumfänglich unterstütze, so Musk. (“Die Teilnahme bedeutet nicht, dass ich mit dem Handeln der Regierung einverstanden bin”). Er wolle vielmehr für seine Ziele – die Welt in ein Zeitalter erneuerbarer Energien zu führen – werben und Verständnis dafür schaffen.

Es sei besser, mit Präsident Trump zu sprechen, als ihn zu attackieren, so der Chef von Tesla und SpaceX.

Zu dem Treffen mit Trump waren neben Kalanick und Musk auch die Chefs von General Motors, IBM, Walt Disney, JPMorgan Chase und Blackstone eingeladen worden.

su mit Reuters, dpa

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